bauhaus museum weimar

Mit dem bauhaus museum weimar entsteht perspektivisch ein lebendiges Kulturquartier, das den Bogen vom ausgehenden 19. Jahrhundert über die ambivalente Historie der Moderne bis zur Gegenwart spannt.

Weimarhalle

Das Kongresszentrum der in der Weimarer Republik umgesetzten Grün-, Kultur- und Sportachse wurde 1999 durch eine neue Halle ersetzt.

Weimarhallenpark

Der Weimarhallenpark, an dessen Hangkante das bauhaus museum weimar gebaut wird, ist Teil eines in den 1920er-Jahren ausgebauten innerstädtischen »Kulturprojektes« mit einem Grünzug, Freibad, Stadion und angrenzender Kongresshalle.

Schwanseebad

Das Schwanseebad ist Teil der in den 20er Jahren umgesetzten Grün-, Kultur- und Sportachse. Das »Kulturprojekt« der Weimarer Republik konzipierte August Lehrmann.

Festplatz

Der Festplatz ist Teil der in den 1920er Jahren umgesetzten Grün-, Kultur- und Sportachse. Heute wird der Platz vor allem als Parkplatz genutzt.

Schillerschule

Ursprünglich als Mädchenschule geplant, wurde das 1927 bis 1936 über zwei Bauphasen errichtete Gebäude ab dem 8. Januar 1931 als höhere Schule, ab 1936 als Oberrealgymnasium genutzt. Während des Zweiten Weltkrieges diente es als Lazarett, ab Oktober 1945 wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen.

1960 wurde die Schule eine Erweiterte Oberschule (EOS) im Bildungssystem der DDR. Nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 wurde die mathematisch/naturwissenschaftliche Ausrichtung des ehemaligen Oberrealgymnasiums wieder aufgenommen, ein Jahr später im Dezember 1991 erhielt die Schule den Namen Staatliches Gymnasium Friedrich Schiller.

Gauforum

Das ehemalige »Gauforum« (ursprünglich Karl-August-Platz, dann »Platz Adolf Hitlers«, in der DDR-Zeit »Karl-Marx-Platz«, heute Weimarplatz) gilt als einmaliges Modellprojekt nationalsozialistischen Städtebaus.

Sportanlagen

Die Sportanlagen sind Teil der in den 1920er Jahren umgesetzten Grün-, Kultur- und Sportachse.

NS-Verwaltungsbauten des ehemaligen »Gauforums«

Im heutigen Landesverwaltungsamt wird neben der seit 1999 vorhandenen Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus in Weimar eine ständige Ausstellung zur NS-Zwangsarbeit zu sehen sein, die die Gedenkstätte Buchenwald auf der ersten Etage des Südflügels einrichten möchte.

Ehemalige »Halle der Volksgemeinschaft«

Die ehemalige »Halle der Volksgemeinschaft« und spätere »Mehrzweckhalle« wird heute als Einkaufszentrum ATRIUM genutzt.

Neues Museum Weimar

Im Neuen Museum Weimar, 1863–69 erbaut, fanden während der 1920er Jahre wegweisende Ausstellungen der Moderne statt. Nach der Beschädigung im Zweiten Weltkrieg und dem Verfall zu DDR-Zeiten ist es erst 1999 wiedereröffnet worden. Die Klassik Stiftung nutzt es seither als Museum für die Kunst der Moderne bis zur Gegenwart.

Langer Jakob

Der Ausbau der ehemaligen »Halle der Volksgemeinschaft« seit Ende der 1960er- bis Mitte der 1970er-Jahre zur Mehrzweckhalle und der in den Jahren 1970 bis 1972 realisierte Bau des Studentenwohnheimes »Langer Jakob« sind Ausdruck der Suche nach einem sinnvollen Umgang mit den angrenzenden NS-Architekturen während der DDR-Zeit.