Topographie der Moderne – Weimar neu deuten

Tagung in der Reihe »Weimarer Kontroversen«

Die Topographie der Moderne kontextualisiert das historische Bauhaus und wirkt so dessen Verwandlung in einen schlichten Werbeträger anlässlich des Jubiläums 2019 entgegen. Und sie ergänzt die einseitig auf die Klassik orientierte Weimar-Erzählung. Doch was bedeutet hier konkret Moderne? Und was Topographie? Verschiedenartige lokale Akteure mit bundesweiter bzw. internationaler Präsenz wie die Klassik Stiftung Weimar, die Stiftung Gedenkstätte Buchenwald, das Deutsche Nationaltheater und die Bauhaus-Universität Weimar beschäftigen sich intensiv − jeder auf seine eigene Art und Weise − mit der Frage, was eine Topographie der Moderne in Weimar heute bedeuten kann und bedeuten soll. Für welche Erfahrungen der Moderne steht Weimar? Von welchem Verhältnis zwischen den Errungenschaften und Schattenseiten der Modernespricht das städtebauliche Erbe Weimars? Welches Verhältnis lässt sich aus den historischen und ideengeschichtlichen Entwicklungen herauslesen?
Die Reihe der »Weimarer Kontroversen« hinterfragt im November 2017 die Geschichte der Moderne in Weimar, aber auch die Begriffe und Konstruktionen, mit denen wir diese Geschichte interpretieren und die Brücke zur Gegenwart schlagen wollen.

Die »Weimarer Kontroversen« werden gefördert durch den Freistaat Thüringen.

Das Programm der Tagung steht hier als Download zur Verfügung.

Ihre Anmeldung zur Tagung senden Sie bis zum 10. November per Mail bitte an info@weimarer-kontroversen.de.